St.Trinitatis Altona

Hamburg Altona, Deutschland
Ein Ort für die Gemeinschaft
Visualisierung © PONNIE Images
Lageplan
Zeichnung © KBNK Architekten GmbH
Grundriss EG mit Umgebung
Zeichnung © KBNK Architekten GmbH
Die Kirche im Fokus - Das neue Gemeindezentrum ordnet sich um St.Trinitatis
Visualisierung © PONNIE Images
Nutzung
Zeichnung © KBNK Architekten GmbH
Schnitt-Ansicht
Zeichnung © KBNK Architekten GmbH
Architekten
KBNK Architekten
Standort
Altona, Hamburg Altona, Deutschland
Jahr
2017
Bauherrschaft
Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein und die Ev.-Luth. Hauptkirchengemeinde St. Trinitatis Altona

Neubau eines Gemeindezentrums.

Der Neubau des Gemeindezentrums St. Trinitatis stellt sich den vielfältigen Aufgaben einer inhaltlichen sozialen integrierten Stadtentwicklung zum einen und den Anforderungen einer sensiblen baulichen Umsetzung im Stadtgefüge zum anderen.
Den vielfältigen Nutzungen entsprechend wird ein Ort für alle Menschen geschaffen, die Gemeinschaft erleben und leben.

Städtebau und Freiraum
Durchlässigkeit und Blickbeziehungen sind das bestimmende Thema für den gewachsenen Städtebau im Zusammenhang mit den umgebenden Grünräumen.
Dieses Konzept setzt sich im Detail für das neue Gemeindezentrum fort. Die Bebauung beschreibt ein Ensemble mit vielfältigen Durchwegungen, Sichtachsen, Höfen und hochwertigen Freibereichen.
Die wichtige Sichtachse auf das Nordportal der Kirche wird gewahrt ohne jedoch eine übertrieben wirkende, auf das Seitenportal ausgerichtete Achse in baulicher Form zu manifestieren.
Der Grünzug Neu-Altona ist als historisches Zeugnis der Zerstörung und des Wiederaufbaus in Altona im besonderen Maß wertzuschätzen. Das städtebauliche Leitbild der Nachkriegszeit der gegliederten und aufgelockerten Stadt im Stadtgrundriss festgehalten.
Die Kirche dient aus allen Himmelsrichtungen als Orientierungspunkt in der Stadtlandschaft. Der mit den Jahren dicht gewachsene Baumbestand ist daher sensibel auszuholzen. Ziel ist die Wiederherstellung einer offenen, mit einzelnen Baumsolitären und Baumgruppen überstellten Wiesenlandschaft.

Das Gemeindezentrum
Den Nutzungen entsprechend bilden die 5 Häuser als Ergänzung zur Kirche ein Ensemble.
Das Gemeindehaus ist dem Hauptzugang der Kirche zugeordnet. Neben dem Pastorat und den Büroräumen im Erdgeschoss sowie dem Gemeindesaal im 1. Obergeschoss befindet sich auch die Pastoratswohnung im 2. Obergeschoss.
Das Pilgerhaus mit Herberge befindet sich am Kreuzungsbereich Königstraße /Kirchenstraße und ist mit seinem Eingang leicht auffindbar.
Der Baukörper für die Verwaltungsflächen (auch für die Pilgerverwaltung) beinhaltet im Erdgeschoss den Veranstaltungsraum und das Café.
Das Haus für die Kinder und für die erweiterten Ersatzwohnungen bildet den östlichen Abschluss des Ensembles und wird entsprechend der Sichtbeziehung von der Königstraße zum Nordportal der Kirche weiter in den Grünzug positioniert. Die Freiflächen für die Kinder bilden weiterhin den Übergang zum Grünzug.
Komplementiert wird das Ensemble um ein fünftes Haus. Tagespflege und die bislang fehlende Nutzung Wohnen mit Pflege werden an dieser Stelle integriert
Die Kirche mit ihren Schmuckelementen und der lebhaften Ziegelmaterialität bildet den eindeutigen Hauptpunkt. Die neuen kubischen Baukörper entsprechen einer eher archaischen Grundform (Haus mit Dach) und treten nicht in Konkurrenz zur Kirche. Über das Material roter Ziegel wird die Zusammengehörigkeit betont.

Nachhaltigkeit
Ziel ist eine wirtschaftliche und nachhaltige Errichtung der Gebäude.
Eine wärmebrückenfreie Gebäudehülle, Dreischeibenverglasung und hocheffiziente Wärmerück-gewinnung der Lüftungsanlagen sorgen für einen geringen Heizwärmebedarf. Heizflächen erlauben einen hocheffizienten Einsatz von Niedertemperaturwärme bzw. Hochtemperaturkälte. Die Kälte wird direkt aus Rohrschlangen in den Gründungspfählen gewonnen. Eine natürliche Lüftung über akustisch optimierte Fenster kann neben der Lüftungsanlage mit Sommerbypass das Raumklima regulieren.

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