Schulraumerweiterung Bützi

Switzerland
Situation: best. Schulhaus (u., Mitte), neuer Mehrzweckbau (o., Mitte), best. Provisorium (re)
Modell, von Südosten: best. Schulhaus (vorn), neuer Mehrzweckbau (hinten), best. Provisorium (re)
Foto © Büning-Pfaue Kartmann Architekten GmbH
Querschnitte durch neuen Mehrzweckbau: Säle / Ganztagesbetreuung, Treppenhaus, Halle
Blick von Südosten: Vorplatz Mehrzweckbau mit Haupteingang + Aussensitzplätzen Mittagstisch
Visualización © Nightnurse Images AG, Zürich
Grundriss EG Mehrzweckbau mit Foyer / Sälen / Mittagstisch (Süd) und Umkleiden / Halle (Nord)
Grundriss OG Mehrzweckbau mit Ganztagesbetreuung (Süd), Musikschule / Halle (Nord)
Blick aus der Ganztagesbetreuung hinunter ins Foyer der Säle (Mittagstisch, Veranstaltungen)
Visualización © Nightnurse Images AG, Zürich
Ansichten Mehrzweckbau (Stirnseite Süd, Längsseite Ost, Stirnseite Nord)
Fassadendetail Ostfassade zum Vorplatz: EG mit Sälen, OG mit Ganztagesbetreuung Primarschüler
Modell, von Nordosten: Sportfelder mit best. Provisorium, dahinter neuer Mehrzweckbau
Foto © Büning-Pfaue Kartmann Architekten GmbH
Arquitectos
Büning-Pfaue Kartmann Architekten
Ubicación
Gemeinde Egg / Bezirk Uster, Kanton Zürich, Schweiz, Switzerland
Año
2023 (Projektwettbewerb, offen, 2. Rang / 2. Preis)
Cliente
Gemeinde Egg
Equipo
Büning-Pfaue Kartmann Architekten, Basel in Arbeitsgemeinschaft mit Bienert Kintat Architekten Züirch, Cukrowicz Landschaften Schaffhausen

Erweiterung bestehende Schulanlage um Mehrzweckgebäude mit 2-fach Turnhalle /.

Die Gemeinde Egg liegt zwischen Greifensee und Pfannenstiel in der Südwestecke des Zürcher Oberlands. Auf dem Areal ihrer Schulanlage «Bützi» will die Gemeinde die Ganztagesbetreuung, den Mehrzwecksaal der Gemeinde, die Musikschule und die neue Doppelturnhalle konzentrieren. Gegenwärtig besteht diese Schulanlage aus dem sich in Nord-Süd-Richtung erstreckenden Klassentrakt, der erhalten werden muss, einer bereits obsoleten Einfachturnhalle östlich davon und einem temporären Provisorium mit Klassenzimmern, das augenblicklich auf dem grossen Rasensportfeld steht.

Die vorgeschlagene Erweiterung hält die Ebene der Sportfelder frei und besetzt die nord­westliche Geländekante des Schulareals. In die Verlängerung der bestehenden Gebäudeflucht gesetzt, erweitert der Neubau den Bestand nach Norden. Dabei nimmt auch er die ansteigende Topographie so auf, dass zum Schulareal hin zweigeschossige Fassaden blicken und zur Nachbarschaft im Westen hin nur eingeschossige Flügel in die Ebene ausgreifen. Eine Landschaft parallel ausgerichteter Pultdächer und Sheds überspannt das linear gegliederte Volumen in seiner Längsrichtung, öffnet das Haus nach Osten und Westen und belichtet die innenliegenden und z.T. tiefen Räume.

Aufgeteilt wird das Raumprogramm aus Sporthalle, Tagesbetreuung und Musikschule auf zwei Gebäudetrakte. Mit der zueinander versetzten Anordnung der beiden Trakte und dem bestehenden Schulhaus im Süden wird ein kleiner Vorplatz aufgespannt. Als Terrasse öffnet er sich nach Osten auf den tiefer gelegenen «roten Patz» und zeichnet den Haupteingang aus.

Im südlichen Trakt bezieht sich das Erdgeschoss auf diesen neuen Vorplatz mit den Raumschichten von Veranda, Mehrzwecksaal mit Mittagstisch und innerem Foyer. Im nördlichen Trakt liegt die Turnhalle eine Etage tiefer auf dem Niveau der Sportfelder. Das zentrale Treppenhaus dazwischen erschliesst sämtliche Geschossebenen und verbindet die tal- und bergseitigen Gebäudezugänge.

Im Nordflügel erstrecken sich bergseitig und längs zur Halle deren Geräteräume, darüber Umkleiden und zuoberst die Räume der Musikschule. Im Südflügel entwickeln sich die Geschosse höhenversetzt um das innere Foyer: Über den Nebenräumen zum Foyer breiten sich bergseitig die Räume der Kindergarten-Kinder ins hier von Westen her ebenerdig anschliessende Terrain aus. Talseitig drücken die grossen Säle aus dem Parterre die Räume der Primarschüler in die Höhe. Die Kinder überblicken von hier oben den Vorplatz im Osten wie auch den inneren, über 3 Ebenen reichenden Luftraum.

Durch diese offene Begegnungszone verbinden Treppen die Ebenen der Ganztagesbetreuung, die flexibel möbliert sind mit Garderoben, Gestellen, Sitz- und Spielecken, Ausstellungwänden usw, mit dem Erdgeschoss – eine innere Landschaft, in der je nach Jahreszeit, Saison und Anlass gespielt, gebastelt und gefeiert wird.

Die Gliederung des mehrschichtigen Baukörpers in Grundriss wie Schnitt zeichnet sich ab in der Staffelung der Pultdächer wie im strukturellen Aufbau: mit der in den Hang betonierten, sich über die Nebenraumschicht abtreppenden Bodenplatte und dem darüber aufragenden, konstruktiven Holzbau.

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