Visualizzazione © gus wüstemann architects
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Situation
Disegno © gus wüstemann architects
Erdgeschoss
Disegno © gus wüstemann architects
1. Obergeschoss
Disegno © gus wüstemann architects
2. 3. 4. Obergeschoss
Disegno © gus wüstemann architects
Visualizzazione © gus wüstemann architects

Freihampton Cooperative Housing

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Sede
München, Germania
Anno
2019

Greenhouse

Städtebau und Architektur
Die neue Wohnsiedlung Greenhouse für die Baugenossenschaft Kooperative Grossstadt in München Freiham besteht aus 3 Solitären, die sich auf allen Seiten grossflächig zum Aussenraum öffnen und somit dem Bewohner das Gefühl vermittelt im Grünen zu wohnen. Die städtebauliche Grundidee des Masterplans mit viel Grünraum, Bäumen und Alleen wird durch die Baukörper, die wie 3 Steine in einer Blumenwiese plaziert wurden, übernommen. Die zum gemeinsamen Hof gewandten Seiten öffnen sich durch Veranda und Laubengangerschliessung und sind Orte zum Aufenthalt und sozialen Austausch.

Laubengang/ Veranda
Die Grundrisse überzeugen mit einer starken inneren Struktur, die sich konstant über alle Geschosse erstreckt. Zur Unterbringung der Installationen und Haustechnik zieht sich eine überbreite Wandschicht durch das Gebäude an die die Nasszellen und Küchen gelagert sind. Es entsteht ein Durchwohnen von Nord nach Süd bzw. von Ost nach West.
Hofseitig vorgelagert ist der grosszügige Laubenraum. Der hofseitige Laubengang erfüllt dabei verschiedene Funktionen: Erschlies¬sung, Aufenthalt und Ort des sozialen Austauschs. Angelagert ist ein Treppenhaus und ein Aufzug.
Die Laubentypologie soll als Chance begriffen werden nicht nicht nur im Sommer,sondern zu allen Jahreszeiten einen deutlichen Mehr¬wert für die Bewohnerschaft zu erzielen. Gleichzeitig gibt es keine gefangenen Erschliessungskorridoren. Die Decken und Stützen sind betoniert. Dadurch wurde die Fassade von statischen Aufgaben befreit und kann als vorfabrizierte Holzfassade ausgeführt werden.
Die Siedlung bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Wohnungstypen, die ergänzt werden durch gemeinschaftlich genutzte Bereiche. Der Gemeinschaftsraum der Hausgemeinschaft liegt im Erdgeschoss. Ds Herz der Genossenschaft liegt jedoch im Dachgeschoss bei den urbanen Dachgärten und dem temporärem Gemeinschaftsraum der überwiegend im Sommer genutzt wird. Waschsalon, Trocken¬raum, Lärmraum und Werkstatt befinden sich im Untergeschoss.

Materialisierung
Die Materialisierung der Innenräume ist genauso direkt und roh wie im Äusseren. Stützen und Decken sind in Sichtbeton belassen die Wohnungstrennwände und Zimmertrennwände sind als Leichtbau ausgebildet mit Oberfläche aus Holz mit Föhrenscharnier. In den Nasszellen gibt quadratische unifarbene Fliesen. Die Böden werden in Hartbeton ausgeführt. Die Holzfassade und die Holzstoren bi¬eten einen schönen Kontrast zu den Betonflächen.

Erschliessung
Sämtliche Wohnungen sind über eine breite Laube erschlossen, die sich über die gesamte Hofassaden erstrecken. Die vertikale Er¬schliessung erfolgt bei allen 3 Gebäuden über ein zentrales Treppenhaus beim Laubengang mit Lift. Im Untergeschoss besteht Zugang zu der Tiefgarage.

Konstruktion
Die Materialwahl in dem Projekt ist als Teil des Gebäudekonzepts zu verstehen. Es handelt sich nämlich um einen Beton-Holz-Hybrid¬bau. Der aussenliegende Betonskelettbau und die Betondecke verlaufen als verbindendes Element ohne Trennung durch das gesamte Gebäude. Das enge Stützraster das auf die Zimmerraumgrössen abgestimmt wurde ermöglicht dabei eine geringe Deckenstärke. Im Bereich der Fassade löst eine Perimeterdämmung im Decken- und Bodenbereich die thermischen Anforderungen.Die Fassade ist eine vorfabrizierte Holzfassade.

Urbane Gärten auf den Dächern_Gewächshaus
Den Bewohner stehen die Dachflächen für gemeinschaftliche urbane Gärten zur Verfügung. Die Möglichkeit der Gestaltung des Leben¬sraumes bedeudet Vernetzung und Verantwortlichkeit des Einzelnen mit der Gemeinschaft. Es entstehen Freiräume für Experimente für alle Generationen. Das Greenhouse wir zum Haupttreffpunkt der Genossenschaft.

Barrierefreiheit
Alle Wohnungen sind barrierefrei ausgebildet. Lediglich im Gebäude A wurde auf einen Aufzug verzichtet. Auch die Rettungswege sind auf eine Belegung mit mobilitätseingeschränkten Personen ausgelegt. Die Gebäude werden im Erdgeschoss mit Treppen und Rampen erschlossen.

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