Erneuerung Siedlung untere Birs - Baufelder B und C

Basel, Zwitserland
Visualization © nightnurse Images GmbH
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Architecten
SSA Architekten AG BSA SIA
Locatie
Basel, Zwitserland
Jaar
2024
Klant
Eisenbahner-Baugenossenschaft beider Basel

Das Baufeld B und Baufeld C der Überbauung untere Birs der Eisenbahnerbaugenossenschaft beider Basel (EBG) ist die Fortführung der im Jahr 2009 begonnen Erneuerung der Siedlung. Diese erfolgte bis 2013 schrittweise in Form von Totalsanierungen von Bestandsliegenschaften. Im Jahre 2015 konnte eine Parzelle im Geviert erworben werden und es bot sich die Möglichkeit mittels eines Neubaus eine Rochadefläche zu generieren. Das 2018 bezogene Baufeld A ist der erste Neubau der EBG seit ca. 60 Jahren und stellt als Rochadebau den Startschuss der baulichen Entwicklung mittels Ersatzneubauten dar.

Die Bestandsgebäude, Baufeld B aus den 1930er Jahren und Baufeld C aus den 1960er Jahren, genügen nicht mehr den Anforderungen der Bewohner und/oder neuen Genossenschaftern. Weiter wollte der Bauherr sein Portfolio in Richtung Familienwohnen steuern und dafür attraktive und flexible Wohnungen, sowie entsprechende Nebenfunktionen anbieten.

Maximale Flexibilität ist daher auch das Grundkonzept der Wohnungen. Ziel ist es, auf möglichst geringer Wohnfläche eine maximale Praktikabilität unterzubringen. Dieses beginnt mit dem Wohnungsmix, der durch Schaltzimmer mittel- oder teilweise kurzfristig angepasst werden kann. So kann der "Grundwohnung" einfach ein zusätzliches Zimmer mittels Schaltzimmer zugeschlagen werden, ein weiteres flexibel zuordnenbares Jokerzimmer kann über den Flur erreicht und ebenfalls der Wohnung zugeschlagen werden.

Im Zentrum der Gemeinschaft steht auch die neue Gartenanlage, welche jetzt geschützt und zur alleinigen Nutzung der Bewohner im Innenhof zu liegen kommt. Die Abklärung der Bedürfnisse und die daraus resultierenden baulichen Themen wurden durch den Bauherren während des Vorprojektes mittels Bewohner-Workshops ermittelt.

Aufgrund der speziellen Entscheidfindung innerhalb einer Genossenschaft über Entscheide in Kommissionen und Generalversammlung wurde anlässlich des Projektes untere Birs Baufeld B/C ein gesonderter Prozess lanciert. Die Baukommission (bestehend aus Bewohnern und Mitgliedern des Vorstandes und Verwaltung EBG) führte in Zusammenarbeit mit den Architekten, der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW, Fachbereich für angewandte Psychologie) mehrere Workshops zu den Themen Raumgefühl, Belichtung, Möbelierbarkeit und Farbgebung der Innenräume mithilfe von Virtual-Reality (VR-Technologie) durch.
Durch dieses technisches Hilfsmittel war es möglich mit einem Laiengremium als Entscheidträger komplexe räumliche Fragestellungen zu beantworten und verständlich zu machen. Das durch die VR-Technologie erlangte Wissen gab den Kommissionsmitgliedern Sicherheit über die getätigten Entscheidungen.

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